Die Stevia Lüge



Hersteller des Süssungsmittels E960 bewerben es als natürlichen Süssstoff

 Laut den Angaben verschiedener Hersteller ist die Süsskraft von E960 bis zu 300 mal stärker als bei herkömmlichen Zucker aus Zuckerrüben.

 Dieser angeblich "natürliche Süssstoff" bildet kein Karies auf den Zähnen und hilft beim Abnehmen weil keine Kalorien abgegeben werden.

 Diese Vorgehensweise hat sich als lukrativer Werbetrick erwiesen. Denn die oben genannten Argumente überzeugen sehr viele Menschen, vor allem Übergewichtige und vermeintlich Gesundheitsbewusste.

 Doch die Konsumenten werden bewusst getäuscht. Sie sind auf den Werbetrick hereingefallen. Die Werbesprache ist so gefinkelt formuliert, dass rechtlich alles in Ordnung erscheint. Gleichzeitig wird beim Kunden der Eindruck erweckt, dass es sich hier um ein gesundes Naturprodukt handelt.

 E960 ist jedoch eine chemisch extrahierte Substanz der Stevia-Pflanze. Es ist eine Chemikalie und keinesfalls ein natürlicher Süssstoff.

Wie wird E960 hergestellt?

 Der Lebensmittelzusatzstoff Steviolglycosid E960 ist definitiv ein Laborprodukt. Der Grundbestandteil, also die Stevia Blätter werden in der Chemiefabrik durch energieaufwendige Verfahren verarbeitet und am Ende kommt E960 heraus.

Einige  Vorgänge zur Herstellung:
  • Chemische Extraktion
  • Reinigung und Herstellung von Konzentraten
  • Sprühtrocknung
  • Abspaltung von Farbstoffen mittels chemischen Lösungsmitteln
  • Weitere Chemikalien zum entfernen unerwünschter Inhaltsstoffe
  • Ausscheiden der gelösten Stoffe durch Zugabe von Fällungsmittel (= chemische Substanzen)
  • Im Ionenaustauscher werden Atome und Moleküle des Grundstoffes künstlich verändert bzw manipuliert
  • Einweichen um unerwünschte Aromastoffe zu entfernen
  • Der Geschmack von E960 ist unangenehm. Um es bekömmlich zu machen, werden Zuckeraustausch-Stoffe beigemischt.
  • Durch Kristallisation entsteht dann das weisse wasserlösliche Pulver  E960.

Zur Verdeutlichung - Was ist Stevia?

 Die Stevia-Pflanze wird auch als Honigkraut oder Süsskraut bezeichnet. Die Blätter dieses Korbblütlers werden bereits seit mehreren Jahrhunderten von den Menschen in Südamerika verzehrt. In Brasilien und Paraguay verwendet man Stevia traditionell wegen seiner starken Süsskraft und auch als Medizin zur Stärkung des Herzens, gegen hohen Blutdruck, Karies, Übergewicht etc.


 Stevia-Blätter in natürlicher Form haben die 20-fache Süsskraft von normalem Zucker. Bestimmte Glycoside in der Steviapflanze werden bei der Verdauung nicht aufgespalten. Es werden keine Kalorien zugeführt - kein Einfluss auf den Blutzucker und somit ideal für Diabetiker weil es keinerlei Wirkung auf die Insolinproduktion der Bauchspeicheldrüse hat.

 Doch Stevia-Blätter sind als Nahrungszusatz von der EU nicht zugelassen. Nur Steviolglycosid E960 ist zugelassen (EU-Verordnung 1131/2011) - das natürliche Steviakraut wurde verboten.

Ist das natürliche Stevia Blatt als Nahrungszusatz ein Sicherheitsrisiko?

 Angeblich sind getrocknete Blätter der Steviapflanze nur schwer als solche erkennbar und daher ein Sicherheitsrisiko. Diese lächerliche Begründung kann nur von einem "Lebensmittel-Experten" stammen, dessen Luxus-Urlaub die Diät-Lobby bezahlt.

 Natürlich sind getrocknete und fein geriebene Steviablätter für den Normalbürger nicht leicht zu erkennen. Das gilt jedoch auch für andere Kräuter, Gewürzmischungen und verschiedenste Teesorten die nicht verboten sind.

 E960 ist offiziell zugelassen doch welcher Konsument würde diese Chemikalie einwandfrei identifizieren können? Sind Politiker die solchen Gesetzten zustimmen unverantwortlich, naiv oder einfach nur dumm? Für einige mag dies wohl zutreffen doch der wahre Grund für diese EU-Verordnung muss wo anders liegen.

 E960 befindet sich in Säften, Wellnessgetränken und Limonaden - in verschiedensten Konserven und Fertiggerichten - in Konfitüre, Speiseeis sowie vielen weiteren Nahrungsmitteln. Auch zum Süssen von Tee und Kaffee erfreut sich die Chemikalie E960 "Stevia" von grosser Beliebtheit.

 Laut Meinung der EFSA (EU-Behörde f. Lebensmittelsicherheit) ist E960 weitgehend unbedenklich bezüglich Krebs und Fruchtbarkeit der Konsumentinnen und Konsumenten. Die EFSA sagt aber auch, dass eine tägliche Dosierung von 4 mg je Kg Körpergewicht nicht überschritten werden soll.

 Ein 70 Kilogramm schwerer Mensch sollte also maximal 280 mg pro Tag von der Chemikalie E960 aufnehmen. Wenn ein 20 Kilo schweres Kind einen Liter Fruchtsaft mit E 960 trinkt, dann hat es bereits den Grenzwert überschritten.

 Wozu diese Obergrenze wenn es doch ein natürlicher Süssstoff sein soll? Was wird uns verschwiegen?


 Ein weiterer Grund warum naturbelassene Steviablätter als Nahrungszusatz und Süssstoff in der EU verboten sind ist folgender:

Die Verträglichkeit und Giftigkeit von natürlichen Steviablättern kann angeblich nicht ausreichend abgeschätzt werden.

 Dazu kann man nur folgendes sagen: Die Pharma-Chemie-Konzerne und deren "Sachverständige Experten" können doch die Verträglichkeit und Giftigkeit von E960 als Süssstoff abschätzen - oder etwa nicht? Mal angenommen sie könnten diese kompliziert hergestellte Chemikalie richtig einschätzen, auch mit Hilfe von Probanden und Teststudien. Warum sollten dann diese Tests bei einem einfachen Korbblütler namens Stevia nicht funktionieren? Warum sind diesbezüglich keine unabhängigen Studien allgemein verfügbar?

Die Antwort ist einfach:
 Es geht um sehr viel Geld bei dem Vertrieb von Steviolglycosid E960. Weiters lässt sich in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie ebenfalls sehr viel Geld damit machen. Es wird suggeriert, dass es sich hier um "gesunde Produkte" handelt die "natürlich und frei von Kalorien" gesüsst sind. Diese Lügen-Argumente fördern natürlich den Verkauf. Es ist eine bewusste Irreführung der Konsumentinnen und Konsumenten.

 Offiziell zugelassen von der EU-Kommission am 2. Dez 2011 findet man E960 in einer breiten Palette von Nahrungsmitteln, Getränken und allen möglichen Diät-Produkten sowie als Zuckerersatz zum täglichen Kaffee und Tee.

 Eine positive Ausnahme bei der Bezeichnung der Chemikalie ist die Schweiz - da darf der Ausdruck "Natürliche Süsse" in direktem Zusammenhang mit E960 nicht beworben werden.

 Der "Zuckerersatz" E960 wurde von einflussreichen Konzernen mehrfach patentiert. Von einigen dieser Konzerne wird nachweislich Kinderarbeit und Kindersklaverei bei der Ernte verschiedenster Pflanzen und Früchte wissentlich geduldet. Das Präparat wird grossteils aus China importiert. Dort wird die Steviapflanze grossflächig in Monokultur angebaut und anschliessend zu E960 chemisch extrahiert.

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